Beide Standorte bei Online-Schülerakademie am 17.02.2021 vertreten

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Die KlimaWelten Hilchenbach stellten aufgrund der Corona-Pandemie ihre geplante Schülerakademie auf ein Online-Format um! An dem Planspiel zum Thema „Windkraft im Wald“ nahmen sowohl Burbacher als auch Neunkirchner SchülerInnen teil, die sich intensiv mit der Thematik auseinandersetzten.
Der Tag begann mit einem eindrucksvollen Vortrag zu den KIP-Elementen im Wald. Die Zusammenhänge weltweit wurden mehr als deutlich. Waldrodungen in Südamerika, Eisschmelze in der Arktis, Wetterextreme überall – alles beeinflusst alles.
Um aus Sicht der ihnen zugeteilten Rollen geeignet argumentieren zu können, mussten sich die Schüler z.B. in eine Naturschutzvereinigung oder auch die Kommune vor Ort hineinversetzen und entsprechende Positionspapiere durcharbeiten.
Dabei stellten sie schnell fest, dass die Entscheidung pro oder contra Windkraft im Wald einem Dilemma gleicht, das nicht leicht zu lösen ist. Einerseits handelt es sich um eine erneuerbare Energie, die mithelfen kann, dem Klimawandel entgegenzutreten, andererseits wird vermutet, dass die Rotorblätter von großen Windkraftanlagen für Vogel- und Fledermaussterben mitverantwortlich sind. Selten gewordene Vogelarten wie z.B. der Schwarzstorch könnten damit zusätzlich gefährdet werden.
In der „Bürgerversammlung“, die nach der Arbeitsphase stattfand, brachten sich unsere Schülerinnen und Schüler aus der 8c in Burbach und der 9c in Neunkirchen aktiv in die Diskussion mit „Experten“ verschiedener Schulen ein und konnten den arbeitsreichen Tag mit zahlreichen gewonnenen Erkenntnissen abschließen. Wirklich beeindruckend und spannend!
 

BFE-Tage im Hauberg

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Einen Berufsfelderkundungstag der ganz anderen Art erlebten Anfang November zwei Gruppen Neuntklässler!
Herr Joerißen, Haubergsvorsteher der Haubergsgenossenschaft Neunkirchen-Salchendorf, hatte uns zusammen mit dem Vorstandsteam die Möglichkeit geboten, an jeweils einem Tag aktiv an der frischen Luft im Wald zu arbeiten. Dabei kümmerten wir uns in Zweier-/Dreierteams um das Anbringen von Fraßschutz für etwa einjährige junge Bäumchen, die auf einer wegen Trockenheit und Borkenkäferbefall gerodeten Freifläche gepflanzt worden waren. Rehe und Hirsche mögen die zarten Spitzen der Bäume besonders gern. Wenn man diese mit Farbe besprüht, fressen sie diese nicht ab.
Außerdem wurde gleichzeitig Statistik geführt: Gab es vertrocknete Exemplare? Waren Bäumchen verbissen oder gefegt worden, d.h. hatten sich Rehböcke ihre Hörnchen an den Bäumen gerieben? Die Ergebnisse dieser Statistik sind wichtige Grundlage für die Bestellung neuer junger Bäume.
Frau Kerstin Schmidt, Försterin beim Landesbetrieb Wald und Holz, kam im Laufe der beiden Vormittage vorbei und berichtete über ihren abwechslungsreichen Beruf, der zum Teil draußen, zum Teil aber auch in ihrem Büro ausgeübt wird. Sie erzählte beispielsweise, dass es ihren Beruf schon seit 1840 gibt und dass man unterscheiden muss zwischen dem Ausbildungsberuf Forstwirt und dem Studium in Forstwirtschaft.
„Falls man sich für die Ausbildung bewerben möchte, sollte man einen mittleren Abschluss haben und natürlich bereit sein, auch bei „schlechtem“ Wetter draußen zu arbeiten“, so recherchierte das Reporterteam aus der Klasse 9a. Die drei Schülerinnen Ilda, Elisabeth und Isabella befragten sowohl die arbeitenden SchülerInnen als auch die begleitenden Lehrerinnen, was sie von dem wichtigen Einsatz für die Pflege des Waldes hielten. Das Ergebnis waren viele positive Antworten. Wir haben wirklich einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz geleistet und einen erlebnisreichen Tag bei schönem Wetter an der frischen Luft verbracht.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: mittags wurden reichlich belegte Brötchen direkt zum Einsatzort geliefert, die wir uns in der wohlverdienten Pause haben schmecken lassen. Vielen Dank dafür!
 
Beitrag in Anlehnung an die Reportage von Ilda, Elisabeth und Isabella